Buergerinitiative Bliestal Hochwasserschutz
Eine Initiative der Gemeinde Habkirchen zur Verhinderung eines Willküraktes der Regierung des Saarlandes

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Schriftverkehr | Presseberichte | Chronologie | Stand 22.12.2004

Die Versammlung der Bürger von Habkirchen hat am Freitag, den 28.04.2000 eine Bürgerinitiative gegründet mit dem Namen "Bürgerinitiative Bliestal Hochwasserschutz" (als Interessengemeinschaft)

Wir trauern um die Toten des sinnlosen Terroranschlags vom 11. September.

Die 2 Ziele der Bürgerinitiative

Das 1. Ziel der Bürgerinitiative besteht darin, die Ausweisung eines Hochwasserschutzgebietes generell zu verhindern.

Das 2. Ziel ist es, die Verantwortlichen zu veranlassen, endlich wirksame Hochwasserschutzmassnahmen zu beginnen. Die zwangsweise und unmotivierte Ausweisung eines Hochwasserschutzgebietes jedenfalls wird die Blies nicht daran hindern, beim nächsten Hochwasser wieder wie gewohnt über die Ufer zu treten.

Als letztes vertretbares Ergebnis sollen auf jeden Fall die bebauten Flächen und derzeit schon ausgewiesene Baugrundstücke aus der Festsetzung des Hochwasserschutzgebietes an der Blies heraus genommen und das ausgewiesene Gebiet auf wirklich betroffenes Gelände reduziert werden. Irgendwelche Fantasiegrenzen, festgelegt von Ortsunkundigen, können in der jetzigen Form nicht akzeptiert werden.

"www.BuergerinitiativeBliestalHochwasserschutz.de" ist die allgemeine Anlaufstelle und erweitertes Sprachrohr für alle vom Hochwasser Betroffenen im gesamten Bliestal. Auch wenn unser Anliegen nicht das ganz grosse Interesse erregen wird, kann es sich kein Verantwortlicher leisten, hier Fehler, Sturheit und Unzulänglichkeiten vor Augen führen zu lassen.

Hier sollen Aktivitäten, Informationen, Dokumente und Berichte der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Diese Internet-Seite möchte allen von der Blies heimgesuchten Gemeinden ein Forum bieten, um u.a. auf diesem Weg gegen Willkürakte der Bürokratie gemeinsam anzugehen.


"Hochwasseridylle" Habkirchen/Frauenberg Dezember 1993

Um unseren Forderungen ein entsprechendes Gewicht zu verleihen, haben wir von jedem betroffenen Grundstückseigentümer die Erlaubnis eingeholt, die Adresse seines Anwesens hier zu veröffentlichen. In Habkirchen sind alle dabei. Vielen Dank. Die Betroffenen der anderen Orte werden gebeten, uns ebenfalls ihre Angaben zu geben. Unsere Aktivitäten kommen schliesslich allen zugute.

    Vorschläge zur Strategie:

  • Die Landesregierung aufzufordern, den Sinn dieser plötzlichen Aktion zu erklären, der ja für die Betroffenen nur Erschwernisse und z.T. erhebliche Vermögensnachteile hat.
  • Eine offzielle Auskunft darüber zu erhalten, was bisher für den Hochwasserschutz getan wurde.
  • Eigene Vorschläge zum Hochwasserschutz vorzulegen.
  • Auch die Pfalz, die nach Auskunft von Herrn Dörr aus Bliesmengen offensichtlich bei diesem Thema kooperativer und aktiver ist, in den Hochwasserschutz einbeziehen.
  • Ansprechpartner des angrenzenden Lothringen zu finden und für eine Kooperation gewinnen. Da die Blies eigentlich französisch ist, fällt diesem Punkt eine der Schlüsselrollen zu.
  • Hierzu sollte man auch einen europäischen Weg inkl. Finanzierung aus Brüssel in Betracht ziehen. Die Mittel sollten allerdings weniger für Gutachten und mehr für aktiven Hochwasserschutz ausgegeben werden.